Nebenkosten

Nebenkosten

Nebenkostenübersicht und weitere Informationen für den Kauf bzw. Verkauf einer
Immobilie
Dieses Formular wird Ihnen von der Firma überreicht, welche als Makler tätig ist und durch
Herrn/ Frau
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vertreten ist.
Entsprechend dem bestehenden Geschäftsgebrauch kann der Makler als Doppelmakler tätig
sein.
Der Makler steht mit dem zu vermittelnden Dritten in o einem / o keinem familiären oder
wirtschaftlichen Naheverhältnis.

Nebenkosten bei Kaufverträgen
1. Grunderwerbsteuer vom Wert der
Gegenleistung………………………………….. 3,5%
(Ermäßigung oder Befreiung in Sonderfällen möglich)
2. Grundbuchseintragungsgebühr
(Eigentumsrecht)……………………………………. 1%
3. Kosten der Vertragserrichtung und grundbücherlichen Durchführung nach
Vereinbarung im Rahmen der Tarifordnung des jeweiligen Urkunden-errichters sowie
Barauslagen für Beglaubigungen und Stempelgebühren
4. Verfahrenskosten und Verwaltungsabgaben für Grundverkehrsverfahren
(länderweise unterschiedlich)
5. Förderungsdarlehen bei Wohnungseigentumsobjekten und Eigenheimen –
Übernahme durch den Erwerber: Neben der laufenden Tilgungsrate außerordentliche
Tilgung bis zu 50% des aushaftenden Kapitals bzw. Verkürzung der Laufzeit möglich. Der
Erwerber hat keinen Rechtsanspruch auf Übernahme eines Förderungsdarlehens.
6. Allfällige Anliegerleistungen laut Vorschreibung der Gemeinde (Aufschließungskosten
und Kosten der Baureifmachung des Grundstückes) sowie Anschlussgebühren und -kosten
(Wasser, Kanal, Strom, Gas, Telefon etc.)
7. Vermittlungsprovision (gesetzlich vorgesehene Höchstprovision)
A) bei Kauf, Verkauf oder Tausch von
 · Liegenschaften oder Liegenschaftsanteilen

 · Liegenschaftsanteilen, an denen Wohnungseigentum besteht oder vereinbarungsgemäß
begründet wird
 · Unternehmen aller Art
o · Abgeltungen für Superädifikate auf einem Grundstück

bei einem Wert
 · bis Euro 36.336,42 je 4%
 · von Euro 36.336,42
bis Euro 48.448,51 Euro 1.453,46
 · ab Euro 48.448,52 je 3%
von beiden Auftraggebern (Verkäufer und Käufer) jeweils zuzüglich 20% USt
B) bei Optionen:
50% der Provision gem. Punkt 7. A, welche im Fall des Kaufes durch den
Optionsberechtigten angerechnet werden.
II. Nebenkosten bei Hypothekardarlehen
1. Vergebührung des
Darlehensvertrages………………………………………………… 0,8%
bei Kontokorrentkrediten mit einer Laufzeit über 5 Jahre ……………….. 1,5%
2. Grundbuchseintragungsgebühr
……………………………………………………………. 1,2%
3. Allgemeine Rangordnung für die Verpfändung
…………………………………. 0,6%
4. Kosten der Errichtung der Schuldurkunde nach dem Tarif des jeweiligen
Urkundenerrichters
5. Barauslagen für Beglaubigungen und Stempelgebühren laut Tarif
6. Kosten der allfälligen Schätzung laut Sachverständigentarif
7. Vermittlungsprovision: Darf den Betrag von 2% der Darlehenssumme nicht
übersteigen, sofern die Vermittlung im Zusammenhang mit einer Vermittlung gemäß § 15
Abs 1 IMVO steht. Besteht kein solcher Zusammenhang, so darf die Provision oder sonstige
Vergütung 5% der Darlehenssumme nicht übersteigen.

III. Grundlagen der Maklerprovision
§ 6 Abs 1, 3 und 4, § 7 Abs 1; §§ 10 und 15 Maklergesetz
§ 6. (1) Der Auftraggeber ist zur Zahlung einer Provision für den Fall verpflichtet, dass das zu
vermittelnde Geschäft durch die vertragsgemäße verdienstliche Tätigkeit des Maklers mit
einem Dritten zustandekommt.
(3) Der Makler hat auch dann Anspruch auf Provision, wenn auf Grund seiner Tätigkeit zwar
nicht das vertragsgemäß zu vermittelnde Geschäft, wohl aber ein diesem nach seinem Zweck
wirtschaftlich gleichwertiges Geschäft zustande-kommt.
(4) Dem Makler steht keine Provision zu, wenn er selbst Vertragspartner des Geschäfts wird.
Dies gilt auch, wenn das mit dem Dritten geschlossene Geschäft wirtschaftlich einem
Abschluss durch den Makler selbst gleichkommt. Bei einem sonstigen familiären oder
wirtschaftlichen Naheverhältnis zwischen dem Makler und dem vermittelten Dritten, das die
Wahrung der Interessen des Auftraggebers beeinträchtigen könnte, hat der Makler nur dann
einen Anspruch auf Provision, wenn er den Auftraggeber unverzüglich auf dieses
Naheverhältnis hinweist.
§ 7. (1) Der Anspruch auf Provision entsteht mit der Rechtswirksamkeit des vermittelten
Geschäfts. Der Makler hat keinen Anspruch auf einen Vorschuss.
§ 10. Der Provisionsanspruch und der Anspruch auf den Ersatz zusätzlicher Aufwendungen
werden mit ihrer Entstehung fällig.
Besondere Provisionsvereinbarungen
§ 15. (1) Eine Vereinbarung, wonach der Auftraggeber, etwa als Entschädigung oder Ersatz
für Aufwendungen und Mühewaltung, auch ohne einen dem Makler zurechenbaren
Vermittlungserfolg einen Betrag zu leisten hat, ist nur bis zur Höhe der vereinbarten oder
ortsüblichen Provision und nur für den Fall zulässig, dass
1. das im Maklervertrag bezeichnete Geschäft wider Treu und Glauben nur deshalb nicht
zustande kommt, weil der Auftraggeber entgegen dem bisherigen Verhandlungsverlauf einen
für das Zustandekommen des Geschäftes erforderlichen Rechtsakt ohne beachtenswerten
Grund unterlässt;
2. mit dem vom Makler vermittelten Dritten ein anderes als ein zweckgleichwertiges
Geschäft zustandekommt, sofern die Vermittlung des Geschäfts in den Tätigkeitsbereich des
Maklers fällt;
3. das im Maklervertrag bezeichnete Geschäft nicht mit dem Auftraggeber, sondern mit
einer anderen Person zustandekommt, weil der Auftraggeber dieser die ihm vom Makler
bekanntgegebene Möglichkeit zum Abschluss mitgeteilt hat oder das Geschäft nicht mit dem
vermittelten Dritten, sondern mit einer anderen Person zustandekommt, weil der vermittelte
Dritte dieser die Geschäftsgelegenheit bekanntgegeben hat, oder
4. das Geschäft nicht mit dem vermittelten Dritten zustandekommmt, weil ein gesetzliches
oder ein vertragliches Vorkaufs-, Wiederkaufs- oder Eintrittsrecht ausgeübt wird.

(2) Eine solche Leistung kann bei einem Alleinvermittlungsauftrag weiters für den Fall
vereinbart werden, dass
1. der Alleinvermittlungsauftrag vom Auftraggeber vertragswidrig ohne wichtigen Grund
vorzeitig aufgelöst wird;
2. das Geschäft während der Dauer des Alleinvermittlungsauftrags vertragswidrig durch die
Vermittlung eines anderen vom Auftraggeber beauftragten Maklers zustandegekommen ist,
oder
3. das Geschäft während der Dauer des Alleinvermittlungsauftrags auf andere Art als durch
die Vermittlung eines anderen vom Auftraggeber beauftragten Maklers zustandegekommen
ist.
(3) Leistungen nach Abs 1 und Abs 2 gelten als Vergütungsbetrag im Sinn des
§ 1336 ABGB.
Eine Vereinbarung nach § 15 MaklerG ist bei Maklerverträgen mit Verbrauchern
schriftlich zu treffen.
IV. Konsumentenschutzbestimmungen
§ 30 b KSchG. Der Immobilienmakler hat vor Abschluss des Maklervertrags dem
Auftraggeber, der Verbraucher ist, mit der Sorgfalt eines ordentlichen Immobilienmaklers
eine schriftliche Übersicht zu geben, aus der hervorgeht, dass er als Makler einschreitet, und
die sämtliche dem Verbraucher durch den Abschluss des zu vermittelnden Geschäfts
voraussichtlich erwachsenden Kosten, einschließlich der Vermittlungsprovision ausweist. Die
Höhe der Vermittlungs-provision ist gesondert anzuführen; auf ein allfälliges wirtschaftliches
oder familiäres Naheverhältnis im Sinn des § 6 Abs 4 dritter Satz MaklerG ist hinzu-weisen.
Wenn der Immobilienmakler kraft Geschäftsgebrauchs als Doppelmakler tätig sein kann, hat
diese Übersicht auch einen Hinweis darauf zu enthalten. Bei erheblicher Änderung der
Verhältnisse hat der Immobilienmakler die Übersicht entsprechend richtigzustellen. Erfüllt
der Makler diese Pflichten nicht sp%